Papierfabrik August Koehler AG
Der Name Koehler steht für hochwertige Spezialpapiere in den Bereichen
- Feinpapiere und Spezialpapiere
- Farbige Papiere und technische Papiere
- Thermopapiere
- Selbstdurchschreibepapiere
- Dekorpapiere
Mit einem Umsatz von 640 Millionen Euro und einem Absatz von 483.000 Tonnen Papier, gehört die Koehler-Gruppe zu den wenigen unabhängigen deutschen Unternehmen in der Papierindustrie. An vier Standorten - mit Stammsitz in Oberkirch und den Werken in Kehl, Ettlingen und Greiz - werden Papiere mit modernster Technik produziert.
Ausgangssituation
Die Koehler Paper Group konsolidiert die zur Verfügung gestellten IT-Dienstleistungen am Stammsitz des Konzerns im badischen Oberkirch. Von hier aus werden die strategisch relevanten Applikationen konfiguriert und kontinuierlich optimiert. Darüber hinaus wird hier nicht nur die Beschaffung von Hard- und Software organisiert, sondern auch die Konfiguration der Computersysteme unternehmensweit vorgegeben.
Die Verwendung einer auf Microsoft-Technologie basierenden Deployment- und Inventarisierungslösung erlaubt der IT-Abteilung trotz geographischer Verteilung von Produktions- und Vertriebsstätten eine sehr effiziente Wartung der rund 600 Computerarbeitsplätze.
Bestandteil dieser Lösung war bis vor kurzem Microsoft Systems Management Server 2003 (SMS 2003). Gemeinsam mit weiteren Funktionalitäten wie beispielsweise Remote Installation Services (RIS), Softwareverteilung via Gruppenrichtlinien oder Windows Server Update Services (WSUS) wird die voll automatische Installation und Konfiguration von Client- und Serversystemen bei gleichzeitiger Einhaltung qualitätssichernder Maßnahmen gewährleistet.
Projektziele
DATAGROUP wurde mit der Migration von SMS 2003 auf die Nachfolgeversion System Center Configuration Manager 2007 (SCCM 2007) beauftragt. Beweggründe seitens Koehler waren zum einen ein starkes Interesse an den neuen Möglichkeiten von SCCM 2007, aber auch die mittlerweile in die Jahre gekommene Hardwareplattform von SMS 2003.
Die Herausforderung bei diesem Projekt bestand in erster Linie darin, die Verfügbarkeit der Client- und Serversysteme während der Durchführung der Migration nicht zu gefährden. Willkürliche Neustarts hätten fatale Folgen für den reibungslosen Ablauf der Produktions- und Verwaltungsprozesse gehabt.
Projektbeschreibung
Um auf die Vielzahl der Funktionalitäten von SCCM 2007 von Beginn an zugreifen zu können, wurden in allen Phasen des Projekts die später für die Verfügbarkeit der Lösung verantwortlichen Kollegen der Koehler Paper Group aktiv involviert. Die Prämisse, einen störungsfreien Betrieb sicherzustellen, konnte dabei ohne Einschränkung eingehalten werden: die Migration sowohl der Client- als auch der Serverkomponenten hatte keinen Einfluss auf die Verfügbarkeit der Computersysteme.
Die bereits seit Jahren bewährte und konsequent verwendete Berichterstattung, wurde durch die Implementierung der Softwarekategorisierungsfunktion von Asset Metrix nochmals erheblich aufgewertet. Damit sind Auswertungen insbesondere auch hinsichtlich der effektiven Verwendung von Lizenzen möglich. Diese Informationen erleichtern das Lizenzmanagement und generieren eine solide Informationsplattform für die Entscheiderebene.
Im Mittelpunkt des Interesses verfügbarer Funktionen stand neben der Möglichkeit zur Nutzung von Wartungsfenster auch Desired Configuration Management (DCM). Damit ist die Koehler Paper Group in der Lage, die Qualität und Konfiguration der zur Verfügung gestellten Computersysteme und Dienste sicherzustellen. Die zur Gewährleistung dieses Status benötigten Regelwerke werden von Microsoft für eine Vielzahl von Zertifizierungsmaßnahmen wie beispielsweise Basel II oder Sarbanes-Oxley kostenfrei zur Verfügung gestellt.